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Wie wird ein Pflegegrad beantragt? Teil 2

Veröffentlicht von Betreuungswelt Meissner am

Schritt 4: Besuch des MDK

Ist der Antrag von der Krankenkasse bearbeitet worden, folgt zeitnah der Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Ziel dieses Besuchs ist die Begutachtung des Pflegebedürftigen, um den Pflegegrad festzulegen. Dabei ist es hilfreich, möglichst genau die Einschränkungen des Pflegebedürftigen zu beschreiben und den Pflegealltag zu schildern. Hierbei kann ein sorgfältig Im Anschluss an den Besuch des MDK ordnet dieser auf Basis der Begutachtung und der Informationen bezüglich der Schwere der Pflegebedürftigkeit und der Intensität des Pflegealltags den Pflegebedürftigen einem Pflegegrad zu.

Die Mitteilung der Entscheidung der Pflegekasse über den Pflegegrad des pflegebedürftigen Seniors erfolgt auf schriftlichem Weg.

Immer wieder kann es dabei auch dazu kommen, dass der Pflegebedürftige in einen zu niedrigen Pflegegrad eingestuft oder gar nicht einem Pflegegrad zugeordnet wurde. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen und das Gutachten des MDK anzufordern.

Bei der Stellung des Pflegegradantrages geht es um viel Geld. Daher sollte er zeitnah nach Eintreten eines Pflegefalls gestellt werden.

Ist der Pflegebedürftige einem Pflegegrad zugeordnet, so hat er Anspruch auf die Leistungen der Pflegekasse, die abhängig von der Versorgungsform mit dem Pflegegeld oder den Pflegesachleistung ausgezahlt werden. Auf diese Weise erhalten die Angehörigen des Pflegebedürftigen eine Unterstützung bei der Finanzierung einer 24h Betreuung zu Hause.

Nachfolgend eine aktuelle Tabelle der Pflegegeldleistungen der gesetzlichen Pflegekassen:

PflegegradPflegegeld pro Monat
10.00 €
2316.00 €
3545.00 €
4728.00 €
5901.00 €

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